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Außenminister Russlands und Deutschlands haben Wladimir Litwinenko ausgezeichnet

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Фото © Форпост Северо-Запад /

Sergej Lawrow und Heiko Maas haben Wladimir Litwinenko, Rektor der Staatlichen Bergbau-Universität Sankt Petersburg, mit einer Ehrenurkunde für besondere Verdienste in der Wissenschaft- und Bildungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland ausgezeichnet.

Am Freitag, dem 6. November, besuchte Ute Katzsch-Egli, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in St. Petersburg, die Staatliche Bergbau-Universität Sankt Petersburg. Ziel ihres Besuchs war es, Wladimir Litwinenko mit einer Ehrenurkunde anlässlich des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft, das Mitte September endete, auszuzeichnen. Dieses Jahr zielte darauf ab, horizontale Beziehungen zwischen den Staaten zu stärken, insbesondere um akademische Mobilität zu intensivieren.

"Diese Ehrenurkunde wurde von den Außenministern Deutschlands und Russlands, den Herren Maas und Lawrow, unterzeichnet. Dies bestätigt Ihre führende Rolle bei der Entwicklung von Partnerschaften zwischen unseren Ländern," − mit diesen Worten wandte sich Ute Katzsch-Egli an den Rektor der ältesten technischen Universität Russlands undüberreichte ihm das Dokument.

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Wladimir Litwinenko erinnerte daran, dass die Staatliche Bergbau-Universität Sankt Petersburg und das UNESCO Kompetenzzentrum für bergbautechnische Ausbildung, dessen Vorsitzender er ist, aktiv mit Kollegen aus Deutschland im Bereich des Studenten-, Wissenschaftler- und Lehreraustauschs zusammenarbeiten. Darüber hinaus führen die Partner einen Dialog zur Verbesserung der deutschen Energiesicherheit. Dies gilt insbesondere bezüglich der Pläne Berlins, Kohle und Atomkraft aufzugeben, und mit Rücksicht auf Probleme bei der Fertigstellung der Nord-Stream-2-Pipeline und übermäßige Begeisterung einiger Politiker für die Idee, Wasserstoff als Ressource für globale Energie einzuführen.

"Wir müssen uns bemühen, ein zwischenstaatliches Abkommen über gemeinsame Aktivitäten im Bereich der globalen Energie zu unterzeichnen. Nur in diesem Fall können wir gemeinsam eine korrekte und ausgewogene Entscheidung über den Bedarf an bestimmten Energieressourcen in den absehbaren Planungshorizonten treffen. Dies bedeutet, dass wir objektive Strategien entwickeln müssen, die die Stabilität der Rohstoffversorgung gewährleisten, die für die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland von entscheidender Bedeutung ist", betonte Litwinenko während seines Gesprächs mit dem Konsul.

Er wies auch auf die Notwendigkeit einer weiteren Integration junger Wissenschaftler hin. Heute erhalten sie im Rahmen des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums die einmalige Gelegenheit, ihre Projekte weiterzuentwickeln, unter anderem durch gemeinsame Forschungsteams mit ausländischen Kollegen. Dies ist möglich dank Forschungsstipendien, Präsentationen bei verschiedenen Konferenzen, gemeinsamen Bildungsprogrammen bzw. Doppel- und Dreifachabschlüssen.

Der Rektor der Bergbau-Universität erzählte Ute Katzsch-Egli über die Pläne hinsichtlich kulturellen Austausches. Die Umsetzung dieser Pläne soll dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis zwischen jungen Menschen aus Russland und Deutschland zu verbessern, und somit die Grundlage für künftige gutnachbarschaftliche Beziehungen zwischen den Ländern zu bilden.

Frau Konsul äußerte die Hoffnung, dass die Arbeit im Bereich der akademischen Mobilität nach der Normalisierung der hygienischen und epidemiologischen Situation nicht nur wieder in die richtige Bahn gelenkt wird, sondern auch ein neues Entwicklungsstadium erreicht, und dass die Pläne, die heute aufgrund von Quarantänemaßnahmen nicht umgesetzt werden können, vollendet werden.

Российско-Германский форум
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Auf dem Foto: 2019. Multifunktionskomplex "Gorny". Das Deutsch-Russische Rohstoff-Forum.