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Wissenschaftler aus Rostow am Don haben eine neue Bewehrungsmasse für Faserbeton vorgeschlagen

ДГТУ исследует бетон
© пресс-служба ДГТУ.

Der resultierende Verbundwerkstoff übertrifft die Druck- und Biegefestigkeit von Standardbeton um 80 %.

Am Montag, den 30. August, wurde bekannt, dass Forscher der Staatlichen Technischen Universität Don (DSTU) eine neue Zusammensetzung von Fasern entwickelt haben, die der Zementmatrix bei der Herstellung von Beton zugesetzt werden. Sie haben Stahl-, Propylen- und Basaltfasern von geringer Größe kombiniert und den Einfluss der erhaltenen Zusammensetzung bei verschiedenen Korrelationen der Komponenten auf die Verbesserung dieser oder jener Eigenschaften des Endprodukts untersucht. Die Forschungsergebnisse ermöglichen die Herstellung verschiedener Betonsorten mit bestimmten Parametern, je nach den Besonderheiten der künftigen Verwendung, so der Pressedienst der Universität.

Kleine Stahlklammern, die in den Beton eingearbeitet werden, verhindern eine örtliche Zersetzung des Materials. Leichte Polypropylenschaumfasern werden hinzugefügt, um Hohlräume zu füllen. Umweltfreundliche Basaltfasern beeinflussen die Festigkeit und den Verformungswiderstand des Betons. Auch für die Bewehrung haben die Forscher die optimale Technologie gefunden.

"Wir haben festgestellt, dass es methodisch richtig ist, Fasern in die Zementmatrix einzubringen, bevor man grobe Zuschlagstoffe wie z. B. Schotter hinzufügt. Dadurch können die Fasern gleichmäßig im Zementstein verteilt werden. Wenn man gegen das Verfahren der Fasereinbringung verstößt und sie dem Zement-Kies-Gemisch hinzufügt, können sich die Fasern auflösen und die erwartete Wirkung wird nicht erzielt", erklärt Sergey Stelmakh, außerordentlicher Professor der Abteilung für Ingenieurgeologie, Fundamente und Gründungen der DSTU.

Es wird vorgeschlagen, Blähtonzuschlag anstelle von gebrochenem Gestein als Hauptzuschlagstoff für die Betonherstellung zu verwenden. Die hohe Porosität von Blähton macht den Baustoff leichter und verbessert seine Dämmeigenschaften.

Zur Erinnerung: Die Staatliche Technische Universität Nowosibirsk hat ein automatisiertes System zur Kontrolle der Temperatur des Bodens in verschiedenen Tiefen entwickelt, um die Sicherheit von Gebäuden und Bauwerken im hohen Norden zu gewährleisten.