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Die Entdeckung von den Wissenschaftlern aus St. Petersburg kann Kirgisien helfen, Gold abzubauen

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© spbu.ru

Am Mittwoch, dem 13. Januar, wurde bekannt gegeben, dass eine Forschungsgruppe an der Staatlichen Universität St. Petersburg im Tian-Shan-Gebirge den Rest eines Inselbogens entdeckte, der im Kambrium im Weltozean vor etwa 500 Millionen Jahren existierte.

Das Alter der Entdeckung wird durch Adakite bzw. Vulkangesteine bestätigt. Diese Gesteine wurden nach der pazifischen Insel Adak benannt, denn dort wurden sie erstmals wissenschaftlich beschrieben, wie der Universitätspressedienst der Forpost Zeitung mitteilte.

Laut Dmitry Konopelko, Leiter der Forschungsgruppe und Dozent an der Staatlichen Universität St. Petersburg, gibt es wahrscheinlich neben den kirgisischen Adakiten auch Vorkommen wertvoller Erze bzw. Gold und Kupfer. Als Beispiel dafür nannte er große Lagerstätten von Nichteisenmetallen in Chile.

Die wissenschaftliche Gesellschaft in St. Petersburg spielt eine führende Rolle bei der Erforschung von der geologischen Struktur des Tian-Shan-Gebirges. In diesem Zusammenhang sei es an Pjotr Semjonow-Tjan-Schanski erinnert, der Mitte des 19. Jahrhunderts als erster europäischer Forscher eine wissenschaftliche Beschreibung des "Himmlisches Gebirges" gab (das ist die Bedeutung des Namens vom Gebirge "Tian Shan" auf Chinesisch).

Als die Forscher eine Landkarte von der Region erstellten, bemerkten sie die ungewöhnliche Zusammensetzung von Graniten. Diese Bemerkung gab den Anstoß zur Entdeckung der kambrischen Insel, in dem man die Forschung auf diesem Gebiet immer fortsetzte. Dabei nahmen an der Forschung die Wissenschaftler von der Universität St. Petersburg sowie von der Staatlichen Universität Nowosibirsk und ihre Kollegen aus Großbritannien, Australien und Belgien teil.

Es sei auch erwähnt, dass die Staatliche Technischen Universität Kusbass und die Staatliche Technische Universität Moskau zusammen an der Entwicklung von robotisierten Muldenkippern für den Bergbau arbeiten.